IVZ vom 19.07.2026 von Heinrich Weßling
Hubertus-Schützen feiern König Lukas Schröer
Proklamation und Schützenball

Die royale Kutsche: Lukas Schröer (v.l.) ist König der Hubertus-Schützen, Lana Twiehaus regiert an seiner Seite. Als Adjutanten und Ehrenpaare stehen ihnen Denis Stapper, Jonas Kleine-Harmeyer, Nina Hagemann und Anna Lindemann zur Seite. | Foto: Heinrich Weßling
Die Hubertus-Schützen feiern ihre neuen Majestäten: Lukas Schröer ist König, Lana Twiehaus regiert an seiner Seite. Oberst Sebastian Huil betont die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt im Vereinsleben.
„Hu, Hubertus“ schallte es über den Hof Schmiemann in Hopsten, kurz bevor sich die 126 Schützen auf den Weg zum Saal Feldmann machten. Unmittelbar zuvor hatte auf dem Hof die offizielle Proklamation der neuen Majestäten stattgefunden.
Bereits am vergangenen Wochenende hatten die ersten Wettbewerbe und Veranstaltungen des diesjährigen Schützenfestes der St.-Hubertus-Schützen Hopsten-Staden stattgefunden. Mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal erinnerte der Verein an die gefallenen Schützenbrüder und die Opfer der beiden Weltkriege.
Oberst Sebastian Huil mahnte in seiner Ansprache, das Ehrenmal sei nicht nur ein Relikt der Vergangenheit, sondern ein Zeugnis für das Leid, das Hass und Größenwahn über die Menschheit bringen könnten. Freiheit und Frieden seien keine Selbstverständlichkeit, sondern Aufgaben, für die sich die Menschen täglich neu einsetzen müssten.
Dabei hob Huil auch die Bedeutung des Vereinslebens hervor. St. Hubertus sei mehr als ein Verein, der Traditionen pflege. Die Gemeinschaft stehe für Zusammenhalt und biete Menschen verschiedener Generationen Halt und Heimat. Dieses Miteinander sei ein wichtiges Bollwerk gegen Spaltung und Gleichgültigkeit.
Ein besonderer Dank galt dem bisherigen Königspaar Daniel Vogel und Theresa Wallmeyer, das am vergangenen Wochenende noch den Festmarsch angeführt hatte. Für die musikalische Begleitung sorgten „Die Lustigen Musikanten“ aus Brögbern. Auch für die jüngsten Gäste war gesorgt: Eine Kinderbelustigung bot Spiel und Unterhaltung. Ein Imbissstand sowie Kaffee und Kuchen luden zum Verweilen auf dem Festplatz ein.
Die Entscheidung über die neue Königswürde war bereits eine Woche zuvor am Schießstand gefallen. Mit dem 529. Schuss holte der 22-jährige Lukas Schröer den Vogel aus dem Kasten. An seiner Seite regiert Königin Lana Twiehaus aus Recke. Als Adjutanten und Ehrenpaare stehen ihnen Jonas Kleine-Harmeyer und Nina Hagemann sowie Denis Stapper und Anna Lindemann zur Seite.
Der Schützenverein wächst
Der Schützenverein St. Hubertus Hopsten-Staden zählt nach Angaben von Oberst Sebastian Huil derzeit rund 360 Mitglieder. Allein in diesem Jahr seien 17 neue Schützenbrüder und Schützenschwestern aufgenommen worden. Damit gehöre St. Hubertus zu den aktivsten Schützenvereinen in der Gemeinde.
Auch die Veranstaltungen des Vereins seien stets gut besucht gewesen, sagte Huil. Besonders die Beteiligung rund um das Königsschießen, beim Aufbau, beim Kirchgang und beim Antreten zeige, dass der Verein lebe und für Jung und Alt attraktiv sei.
Neuer Jungkönig ist Dennis Menke. Er holte beim Schießen mit dem Luftgewehr mit dem 447. Schuss den Vogel aus dem Kasten. Am Wettbewerb um die Jungkönigswürde können Vereinsmitglieder von 18 bis 25 Jahren teilnehmen. Die Kaiserwürde sicherte sich Hermann Overberg. Er setzte sich beim Kaiserschießen mit dem Lasergewehr im Stechen durch. Auch die Kinderehren wurden bereits vergeben. Kinderkönig ist Hannes von der Haar, Kinderkönigin Marie Albers. Ihnen stehen die Adjutanten Lino von der Haar und Clemens Vorst zur Seite.
Mit einem Ehrentanz eröffnete das neue Königspaar schließlich den Festball 2026 im Saal Feldmann. Für Sonntag lud König Lukas Schröer die Schützenbrüder gegen 11 Uhr zu einem Umtrunk ein.
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IVZ vom 03.07.2026
Lukas Schröer ist neuer König

Kleine und große Majestäten bei den Hubertus-Schützen:
König Lukas Schröer und seine Königin Lana Twiehaus (hinten),
und Lino von der Haar (Adjutant, v.l.), Kinderkönig Hannes von der Haar,
Kinderkönigin Marie Albers und Adjutant Clemens Vorst. | Foto: Heinrich Weßling
Lukas Schröer hat am Sonntagabend mit dem 569. Schuss den Vogel geholt und wird am kommenden Wochenende zum König der Hubertusschützen proklamiert. Auch die Kinder- und Jungmajestäten stehen bereits fest.
Auf dem Schießstand am Jagdhaus Feldmann mussten die Hubertus-Schützen am Sonntagabend ein bisschen auf die Entscheidung warten: Erst mit dem 569. Schuss holte Lukas Schröer den Vogel aus dem Kasten. Am kommenden Wochenende wird der 22-Jährige dann zum König proklamiert. An seiner Seite steht Lana Twiehaus aus Recke.
Für Schröer hat der Erfolg eine besondere familiäre Bedeutung. Bereits 1994 hatte sein Vater den Vogel aus dem Kasten geschossen. Dessen damalige Königin wurde später seine Frau und damit die Mutter des neuen Schützenkönigs.
Das habe ihn zusätzlich angespornt, sagte Lukas Schröer. Sein Vater habe ihm beim Schießen die Daumen gedrückt. Der Entschluss, selbst auf den Königsvogel anzulegen, sei allerdings eher spontan gefallen. Gemeinsam mit drei weiteren Schützenkameraden lieferte er sich schließlich den entscheidenden Wettkampf.
Dem Verein ist Schröer eng verbunden. Er ist bei den Hubertusschützen als Fahnenträger aktiv.
Auch der Jungkönig wurde am Sonntag ermittelt. Es benötigte 469 Schüsse, bevor der Vogel beim Schuss von Dennis Menke fiel und der seinen Erfolg feiern konnte. Neuer Kaiser ist Hermann Overberg. Er setzte sich im Stechen gegen die Konkurrenz durch.
Die Kindermajestäten wurden bereits an diesem Wochenende geehrt. Grund dafür ist, dass das Schützenfest am kommenden Wochenende in die Ferien- und Urlaubszeit fällt. Kinderkönig wurde der neunjährige Hannes von der Haar. Seine Zwillingsschwester Lina ist Adjutantin. Zur Kinderkönigin wurde die Marie Albers bestimmt. Weiterer Adjutant ist Clemens Vorst. Die Kindermajestäten wurden am Glücksrad ermittelt.
Begonnen hatte der Sonntag bereits um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Nach Angaben des Vorsitzenden Thomas Pruß nahmen zahlreiche Schützenbrüder daran teil.
Königsproklamation ist am Samstag, 18. Juli, um 19 Uhr bei Schmiemann auf dem Hof. Anschließend marschieren die Schützen zum Königsball bei Feldmann.
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IVZ vom 03.03.2026 von Heinrich Weßling
Außerordentliche Generalversammlung
St.-Hubertus-Schützen stimmen übers Sommerfest ab

Der Vorstand des Schützenvereins (hintere Reihe, von links): Daniel Bruns (Hauptmann), Daniel Vogel (König), Matthias Albers (Schießwart), Jürgen Lüttmann (2. Vorsitzender); Thomas Pruß (v. l.), 1. Schriftführer Matthias Teepe, König Daniel Vogel, Hauptmann Daniel Bruns und Oberst Sebastian Huil bei der außerordentlichen Sitzung am Montag. | Foto: Heinrich Weßling
Der Schützenverein St. Hubertus Hopsten-Staden hat in einer außerordentlichen Generalversammlung über sein Sommerfest abgestimmt. Das Votum fällt eindeutig aus.
Der Schützenverein St. Hubertus Hopsten-Staden hat seine Mitglieder am Montag zu einer außerordentlichen Generalversammlung beim Vereinswirt Feldmann eingeladen. Im Mittelpunkt stand zunächst der Antrag, das Sommerfest künftig an einem statt wie bisher an zwei Wochenenden zu feiern.
Bereits am vorhergehenden Sonntag war das Wahllokal bei Feldmann sowohl vormittags als auch abends geöffnet, um möglichst vielen Schützen die Teilnahme an der Abstimmung zu ermöglichen. Nachdem auch die anwesenden Mitglieder auf der Versammlung ihre Stimme abgegeben hatten, ergab die öffentliche Auszählung ein klares Ergebnis: 56 Mitglieder stimmten dafür, am bisherigen Ablauf festzuhalten, das heißt, das Sommerfest weiterhin an zwei Wochenenden zu feiern. 25 Mitglieder sprachen sich für eine neue Ausrichtung des Festes aus. Enthaltungen und ungültige Stimmen gab es nicht.
Beim zweiten Tagesordnungspunkt stimmten die Anwesenden über eine Aktualisierung der Vereinssatzung ab. Diese war in die Jahre gekommen und musste den aktuellen Anforderungen angepasst werden. Jeder Passus wurde einzeln verlesen und die Teilnehmenden bekamen jeweils die Möglichkeit zu Fragen oder Anregungen. Anschließend erfolgte die Abstimmung: Die Satzung wurde mit 56 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen.
Zum Abschluss lud der 1. Vorsitzende Thomas Pruß alle Mitglieder zu den kommenden Veranstaltungen ein und warb besonders für das Mannschaftspokalschießen im März sowie das Doppelkopfturnier des Schützenbauvereins am 8. Mai.
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IVZ vom 12.01.2026
Jürgen Lüttmann ist Vereinsmeister
Winterschützenfest


Beim Winterfest hat der Verein St. Hubertus Hopsten auch die besten Schützen geehrt.
Sie erhielten ihre Trophäen aus den Händen des amtierenden Königspaares
Theresa Wallmeyer und Daniel Vogel. | Foto: St. Hubertus Hopsten
Der Schützenverein St. Hubertus Hopsten-Staden hat am Wochenende mit rund 200 Gästen sein Winterschützenfest gefeiert. Dabei standen Rückblick, Ehrungen und sportliche Leistungen, aber auch Geselligkeit im Mittelpunkt.
Ende November hatte erneut das Pokal- und Plakettenschießen stattgefunden. 110 Schützinnen und Schützen wurden beim Winterfest mit Plakette, Eichel, Kordel oder Kordelplakette für ihre erfolgreiche Teilnahme geehrt. Hinzu kamen noch sechs Pokale und besondere Auszeichnungen. Die besten Schützen erhielten ihre Trophäen aus den Händen des amtierenden Königspaares Theresa Wallmeyer und Daniel Vogel.
Auch dieses Mal haben wieder viele Jugendliche an den Schießabenden teilgenommen, lobte Schießwart Matthias Albers. Die jungen Teilnehmer hätten mit sehr guten Ergebnissen überzeugt und gezeigt, dass sie den erfahrenen Schützen durchaus „die Stirn bieten könnten“. Hervorgehoben wurde unter anderem der erst zwölfjährige Jan, der bei seiner Premiere im Luftgewehrschießen mit 53,0 Ringen ein „beeindruckendes Ergebnis“ erzielte.
Erst das Engagement der Helfer habe die Wettbewerbe ermöglicht, so Albers. Der Titel des Vereinsmeisters, die höchste Auszeichnung beim Kordel- und Plakettenschießen, ging nach einem äußerst knappen Wettbewerb an Jürgen Lüttmann. Mit einer Gesamtringzahl von 105,2 Ringen aus Luftgewehr- und KK-Schießen setzte er sich hauchdünn durch.
Bei der Plakette Bronze belegte Alexander Reinelt (50,7) den ersten Platz, gefolgt von Lukas Schulte (50,6) und Peter Withake (50,6). In der Kategorie Eichel Grün erreichte Andre Bresch (50,4) Platz eins, vor Holger Ringel (50,2) und Ralf Büscher (49,7).
In der Kategorie Plakette Silber (Ständer) belegte Luca-Marie Theissing (51,9) den ersten Platz, gefolgt von Lotta Theissing (51,6). Bei der Plakette Silber lagen Roman Dirkes (51,9) und Karsten Mersch (51,9) gemeinsam an der Spitze, gefolgt von Justus Konermann (51,8) auf dem dritten Platz. In der Eichel Silber erreichten Felix Kamp (51,9) und Mario Weßling (51,9) die beiden Spitzenplätze, gefolgt von Jan Speller (51,8).
In der Kategorie Plakette Gold (Ständer) belegte Julia Königschulte (52,7) den ersten Platz vor Rika Theissing (52,2). Bei der Plakette Gold gewann Ole Lindemann (52,9), gefolgt von Johanna Feldmann (52,8) und Ole Pruß (52,8). In der Eichel Gold erzielte Michael Reekers (53,2) den höchsten Wert, vor Moritz Wiethölter (52,9) und Alexander Jaspers (52,8). Bei der Auszeichnung Kordel belegte Anne Hermes (53,1) den ersten Platz, gefolgt von Sophie Wallmeyer (52,7) und Andrea Bücker (52,6).
Im Anschluss feierten die Schützen mit der Band „Liveline“.




