Heimatschützenbund 

HSB klein

Tecklenburger Land e.V.

IVZ vom 10.06.2018 von Heinrich Weßling

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Heimatschützenfest:


Martin Telljohann ist neuer König

Fotofinish entscheidet Dreikampf

 

Heimatschützenkönig

Präsident Friedrich Prigge geht zusammen mit dem neuen König Martin Telljohann die Reihen
mit den rund 2780 Schützenbrüdern im Hörsteler Bürgerpark ab. Foto: Heinrich Weßling

 

„Wir haben einen neuen Heimatschützenkönig“, rief Präsident Friedrich Prigge den rund 2780 Schützenbrüdern im Hörsteler Bürgerpark zu. Er heißt Martin Telljohann und kommt aus Lengerich vom Schützenverein Vortlage-Niederlengerich. Mit seiner Mannschaft schaffte er 199,0 Ringe. Und mit 51,9 Ringen war Telljohann nicht nur bester Schütze in seinem Team, sondern auch der beste Schütze in der Einzelwertung.

Ein dreifaches „Horrido“, galt dem neuen König. Er löst damit Heike Pieper vom SV Metten ab, die zwei Jahre der großen Schützengemeinschaft vorstand.

Nach Hopsten war diesmal Hörstel Austragungsort des Heimatschützenfestes. Der wunderschön hergerichtete Bürgerpark bot eine entsprechende Kulisse. 65 Vereine nahmen teil.

Zu den Ehrengästen zählten Hörstels Bürgermeister David Ostholthoff, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Landrat Dr. Klaus Effing, die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich, der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock und Pfarrer Christoph Winkeler.

Quelle: ivz-aktuell.tv

2780 Schützen treten zum Heimatschützenfest an. „Die große Zahl der Teilnehmer bestätigt die stetige Entwicklung unseres Schützenwesens im Tecklenburger Land“, sagte Prigge. Es war das 41. Heimatschützenfest in der 94-jährigen Geschichte des Schützenwesens.

Große Spannung herrschte beim Königsschießen im Schießstand Knobben-Poggenort. Nach 14 Tagen harten Wettkampfes standen am Ende gleich drei Mannschaften mit 199,0 Ringen auf den Plätzen 1 bis 3. Aufgrund der besseren Zehnerwertung landete Vortlage-Niederlengerich auf Platz 1. Das Team hatte 13 Mal rot auf der Anzeigentafel und damit die 10 getroffen. Auf Platz 2 kamen die Schützen aus Ost- und Westerbeck mit ebenfalls 199,0 Ringen und zehnmal die 10 und neunmal die 9 getroffen. Das gleiche Ergebnis hatten die Schützen aus Hörstel-Ostenwalde. Die Ostenwalder hatten zehnmal die Zehn und achtmal die 9 getroffen. „Das hat es in der 38-jährigen Geschichte noch nie gegeben“, sagte Josef Plumpe. Ein Dreikampf, der mit einem Fotofinish endete.

Zur Siegermannschaft Vortlage-Niederlengerich gehören Nico Verhufen, Horst Verhufen, Werner Hülsmeier und Martin Telljohann. Der Heimatschützenkönig war somit auch mit seinem Verein erfolgreich. Der 1876 gegründete Verein Vortlage hat seinen Platz in der Bauernschaft Niederlengerich und hat 220 Mitglieder. Mit Telljohann stellt der Verein zum zweiten Mal einen Heimatschützenkönig.

Zur zweitplatzierten Mannschaft von der Roseninsel aus Ost- und Westerbeck gehören Lars Diekmann, Dianna Kreyenhagen, Daniel Rahe und Lukas Büscher. Ostenwalde trat mit Stefan Breulmann, Malte Middendorf, Jürgen Greiwe und Mirko Wellermann an.

Regierungspräsidentin Dorothee Feller überbrachte den Heimatschützen Grüße von der Bezirksregierung. „Heimat ist dort, wo Menschen sich wohlfühlen. Zuhause und in Vereinen. Hier gibt es Rückhalt und Zuspruch“, sagte Feller. Landrat Dr. Klaus Effing ergänzte, dass mit scharfem Auge, sicherer Hand und klarem Kopf viele Ringe zu treffen seien. Zudem müssten aber auch Zusammenhalt und Teamgeist vorhanden sein.

Das Königsschießen zum Heimatschützenfest wurde in der Zeit vom 22. Mai bis zum vergangenen Freitag auf der Schießanlage der Bürgerschützen Hörstel Knobben-Poggenort am Alten Postweg ausgetragen. „Mehr als 350 Schützinnen und Schützen haben um die Königswürde gerungen“, berichtete der stellvertretende Vorsitzende der Heimatschützen, Josef Plumpe.

 

Alle Sieger

Ein dreifaches „Horrido“ galt dem neuen König Martin Telljohann und der Siegermannschaft Schützenverein Vortlage-Niederlengerich im wunderschön hergerichteten Bürgerpark in Hörstel. 65 Vereine nahmen am Schießen teil. Zu den Ehrengästen zählten Hörstels Bürgermeister David Ostholthoff, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Landrat Dr. Klaus Effing, die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich,der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock und Pfarrer Christoph Winkeler. Foto: Heinrich Weßling

 

Zum Schluss gab es im Hörsteler Bürgerpark noch einmal ein tolles Bild: Die 13 Spielmannszüge und Blaskapellen spielten zum großen Finale „Preußens Gloria“. Und nach rund 60 Minuten hieß es für die Heimatschützen: Wegtreten zum gemütlichen Teil.

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